Thomas & Harry: Zwei Freunde und eine Idee



Westport, New York. Ein kleines Städtchen am Rande der Adirondack Mountains, am westlichen Ufer des Lake Champlain. Hier beginnt im Jahre 1903 die Geschichte des beliebtesten Gartenstuhls der Welt:

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Thomas Lee, stolzer Besitzer eines Cottages am See, verbrachte hier in seiner Sommerfrische mit der Familie und Freunden regelmäßig die Ferien. Eine kühle Brise am Morgen, Mußestunden am Nachmittag, Cocktail-Partys am Abend und immer wieder traumhafte Sonnenuntergänge über dem See - ein beneidenswertes Refugium, nur eines fehlte Thomas noch zum perfekten Urlaubsglück: Geeignete Gartenmöbel, um all das auch gebührend genießen zu können.

Ein Garten für Freunde...

Unzufrieden mit dem hiesigen Angebot an Outdoor-Möbeln, fasste der Hobbyhandwerker den Entschluss, sich seine eigenen Gartenstühle zu bauen. Bequem und robust sollten sie sein und auf dem abschüssigen Gelände seines Hanggrundstücks eine gute Figur machen. Doch vor allem durfte eines nicht fehlen: Eine breite Armlehne, um darauf den heißgeliebten Cocktail abzustellen.

Nach langem Tüfteln war es endlich soweit: Die Familie durfte probesitzen – und war von "Uncle Tom´s Chair" so begeistert, dass dieser gleich mehrere Exemplare anfertigte.

Eines sonnigen Nachmittags kam Toms guter Freund Harry Bunnell, ein hiesiger Möbeltischler, auf einen Plausch vorbei und fand sofort Gefallen am cleveren Design des Gartensessels. Knapp bei Kasse, schlug dieser seinem Kumpel ein Geschäft vor: In seiner Werkstatt könne er den Stuhl professionell fertigen und an Sommergäste verkaufen, heraus käme sicher ein guter Gewinn für beide. Überzeugt von der Idee vertraute Tom seinem Freund die Entwurfspläne des Gartenstuhls an.

Es kam wie es kommen musste: Kaum hatte Harry die ersten Exemplare im Schaufenster seiner Werkstatt stehen, rissen die Westporter ihm die komfortablen Outdoor-Sessel förmlich aus den Händen. Gut für Harry, schlecht für Thomas: Wohlwissend um das riesige Potential des innovativen Möbelstücks – und ohne Toms Wissen – meldete Harry im April 1904 ein Patent auf "seine neue Erfindung" an. 

Harry Bunnell Westport Chair Patentanmeldung vom April 1904

Wie man sich denken kann, machte Harry in der Folgezeit einen großen Bogen um das Sommerhaus seines alten Kumpels. Stattdessen verbrachte er nun viel Zeit in seiner Werkstatt und produzierte eine Menge seiner selbsternannten "Westport Chairs". Jedes Exemplar erhielt obendrein eine Gravur mit der Signatur "Harry Bunnell" – ein Echtheitszeugnis, welches dem Besitzer eines Original Westport Chairs heute mehrere tausend Dollar Wert beschert.

Adirondack Chairs, die noch komfortableren Nachfolger der Westport Chairs, haben inzwischen überall auf der Welt ihre Fans. Ob Harry und Tom nach dieser Geschichte selbst auch noch Entspannung in ihrem Gartensessel fanden, bleibt offen…

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