Wildnis hautnah: Die Heimat des Adirondack Chairs



Ganz im Norden der USA, dicht an der Grenze zu Kanada, hütet der für seine Millionenmetropole berühmte Bundesstaat New York einen in Europa bis heute kaum bekannten Schatz: den Adirondack Park – das größte geschützte Wildnisareal der Vereinigten Staaten außerhalb von Alaska.

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Der wilde Charme der Adirondacks

Als eine der ersten in Nordamerika wurden die Adirondack Mountains bereits Ende des 19. Jahrhunderts unter den Schutz der Regierung gestellt, mit dem Ziel, das Land als "forever wild" zu bewahren. Nur eine Tagestour liegt der Park vom Puls New York Citys entfernt, und doch hat die Region bis heute kaum etwas von ihrer Ursprünglichkeit verloren.

Im Rausch der Farben: Indian Summer in den Adirondacks

In dieser wildromantischen Bergwelt mit ihren unzähligen Seen, Flüssen und dichten Wäldern liegen die Wurzeln des "Adirondack Chairs", der hier zunächst unter dem Namen "Westport Chair" Erfolge feierte.  Im kleinen Hafenstädtchen Westport am Seeufer des Lake Champlain baute ein Tischler im Jahre 1903 die ersten Gartensessel dieser Art.  

Die raue Schönheit der Adirondacks begeistert alljährlich tausende Wanderer, Angler, Wintersportler sowie Natur- und Ruhesuchende, die die Hektik der Großstadt einfach einmal hinter sich lassen wollen.

Auf einem Gebiet dreimal so groß wie der Yellowstone Nationalpark hält der "Outdoor-Spielplatz" unter anderem die längsten Ski- und Snowboardpisten östlich der Rocky Mountains bereit. Schon zweimal war Lake Placid, das Hauptskizentrum in den Adirondacks, Austragungsort der olympischen Winterspiele. Schluchten, Flussläufe wie den des Hudson River und Wasserfälle gibt es ebenso zu entdecken – ein Paradies für Kletterer und Fans des Wildwasser-Raftings.

Luxus trifft Bodenständigkeit

Zu Beginn der Besiedlung durch die Europäer dienten die Berge noch als natürliche Grenze zu den Indianern – den Algonkin und Mohikanern. Ende des 18. Jahrhunderts zog die schroffe Gebirgslandschaft vor allem Holzfäller, Trapper und abenteuerhungrige Naturburschen an, die hier in der Einsamkeit ihre persönliche Freiheit suchten und fanden. Entsprechend einfach und rustikal bauten sie ihre Blockhütten, von denen heute noch viele im Park zu finden sind.

Rustikale Schönheit: Der Adirondack Park bei  Tupper Lake

Doch auch Amerikas Elite, insbesondere New Yorker Großindustrielle wie die Vanderbilts, entdeckten die Naturschönheit der Adirondacks für sich und ließen in der Abgeschiedenheit der Wald- und Seenlandschaften ihre Sommeranwesen errichten. Einige dieser "Great Camps" empfangen heute als Luxus-Resorts Übernachtungsgäste.

Um 1900 wurde das Waldgebiet sogar als heilklimatischer Kurort entdeckt. Die "Wildnis-Kur" bescherte dem Gebiet schließlich den Namen "America’s Pioneer Health Resort", dessen Kurbäder in den 20ern buchstäblich überrannt wurden. Zur Genesung an der gesunden Bergluft sollte schließlich auch der Original Westport Chair (später: Adirondack Chair) seinen Beitrag leisten – ein Konzept mit Erfolg:

Der bequeme Outdoor-Sessel avancierte bald vom gut gehüteten Geheimtipp zum Sinnbild einer ganzen Region, die bis heute für Erholung und Naturverbundenheit steht.  

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